Modulnorm Schmalspur-Modulbaugruppe

Für unsere Modulanlage haben wir eine eigene HOe-Modulnorm entwickelt.

Angelehnt and die bekannte 'Gerstner-Norm', haben wir 'so viel wie notwendig und so wenig wie möglich' festgelegt. Nur die absolut notwendigen Dinge sind genormt, dem Erbauer werden möglichst viele Freiheiten gelassen. Aufgrund der Digitaltechnik ist auch die Verkabelung ganz einfach. Eine Kurzform unserer Norm finden sie hier.

  
Nach dem Prinzip ‚Nur das Notwendigste’ reduzieren sich die Normen der Schmalspur-Modulbaugruppe auf das Notwendigste, um den Module-Anlagenbetrieb zu ermöglichen und trotzdem für alle Beteiligten möglichst viel Freiraum zu erhalten. Genormt sind:
•    Das Übergangsprofil: Orientiert sich an der in Östereich häufig verwendeten ‚Gerstner-Norm’ und ist mit dieser kompartibel
•    Die Modulverkabelung: 2 Kabel mit Bananensteckern für den Fahrstrom, 2 weitere für den Lichtstrom.
•    Die Präsentationshöhe: 1000mm über Boden ist eine ‚kinderfreundliche’ Ausstellungshöhe.
•    Das Digital-System (Lenz)
Im Detail gibt es natürlich schon noch einige weitere ‚Empfehlungen’, um einen sicheren und möglichst störungsfreien Betrieb zu ermöglichen, dem einzelnen Modulbauer bleibt jedoch ein großer Gestaltungsfreiraum.  Dieses Konzept der möglichst großzügigen Modulnorm für Hoe Schmalspur hat sich überzeugend bewährt, und die Schmalspur-Modulbaugruppe lädt alle HOe-Modulbauer ein, nach dieser ‚Norm’ zu bauen -  und bei Gelegenheit bei uns ‚ANZUSCHLIESSEN’, zum Beispiel bei einer PublikumsAusstellung oder einer internen FahrbetriebsAusstellung das eigene Modul oder die eigenen Fahrzeuge auf der großen Modulanlage zu erleben.

Der Modulkasten
Die Länge der Module ist beliebig. Der Bogenwinkel eines Bogenmoduls soll ein Vielfaches von 15° sein. Modulbreite mindestens 300 mm, Korpushöhe mindestens 80 mm, 100 mm empfohlen. Die Modulkästen sind außen nußbraun (RAL 8011) seidenmatt zu streichen.

Der genormte Übergang:
ÜbergangsproFile (300x100mm) sowie Schraubenabstände und Bohrungen sind festgelegt
 
Gleislage:
Mittig beim 300 mm breiten Übergang. Die Gleise gehen bis an das Modulende, wobei es innerhalb des Moduls (etwa 0,5 mm) endet. Es wird empfohlen, die Gleise zu fixieren (auf Messingschrauben oder einseitig kupferkaschierte Pertinaxplatten auflöten), um ein Ausreißen zu verhindern.

Mechanische Verbindung:

Die Modulstirnseiten sind mit Maschinenschrauben M 8 (oder Flügelschrauben M 8) mit Flügelmuttern und großen Unterlegscheiben (Karosseriescheiben) durch die 10 mm Löcher zu verbinden (keine Einschlagmuttern).

Präsentationshöhe:
Boden – Moduloberkante:      1000 mm
    Bettung:                                4 mm
    Gleis:                                    4 mm
    Summe Boden – SOK        1008 mm

Gleisbogen (Mindestradius) Strecke:
Aus optischen und fahrtechnischen Gründen sollte ein Mindestradius von 500 mm angestrebt werden. (besser wäre 700 mm)

Elektrik:
Fahrstrom:Das Kabel soll schwarz bzw rot sein  und einen Querschnitt von mindestens 1,0 mm2 haben. Bananenstecker und -Buchsen. Verbindung mit den Gleisen an mindestens zwei Stellen pro Modul
Lichtstrom:Das Kabel soll gelb sein und einen Querschnitt von mindestens 1,0 mm2 haben.

Wenn sie mehr zu unserer Modulnorm und unserem Modulbau wissen wollen, kontaktieren sie uns bitte - Schmalspur-Modulbaugruppe

Erstellt am 26/04/2011 von AV